Gerade habe ich einen interessanten Artikel bei doubleSlash gelesen: “Wie Anforderungen verbal besser beschrieben werden können“.
Hier geht es um die “verbale” Beschreibung von Anforderungen und die typischen Stolperfallen dabei.
Der Artikel enthält eine gute Zusammenstellung der wichtigsten Themen. Eine gute verbale Anforderungsbeschreibung ist meiner Ansicht nach eine unerlässliche Ergänzung zu einer strukturierten Prozessdefinition, bzw. eigentlich die Grundlage um eine erfolgreiche Prozessdefinition als Vorgabe für die Entwicklung zu erstellen.
Besonders dem Punkt 10 räume ich eine hohe Bedeutung ein:
Einfache Sprache ohne Anglizismen verwenden. Zwischen IT und Fachseite werden unter Anglizismen und Abkürzungen oft unterschiedliche Dinge verstanden. Sätze wie “Die Community braucht eine hohe accessibility um die credibility der CRG zu begünstigen” sind zu vermeiden. Ein Glossar (auch in Form eines gemeinsamen Wikis) sind zu empfehlen.
Allerdings würde ich diese unbedingt auch auf das Fachvokabular des Fachbereichs ausdehen. Nicht nur der Fachbereich hat Probleme mit den “Fachbegriffen” der IT. Auch die IT hat so Ihre eigene (oder manchmal keine) Interpretation der Fachthemen des Fachbereichs. Auch hier ist meiner Ansicht nach ein Glossar / Wiki extrem wichtig für den Projekterfolg.